Blitzinterview 8 – Marius Liegert

Heute geht es mit den Torhütern weiter!

Name: Marius Liegert
Geburtsdatum: 30.12.1999
Größe: 1,85
im Verein seit: 2009
Position: Torhüter

Presseabteilung (PA): Seit wann spielst Du Handball und wie bist Du dazu gekommen?
Marius (M): Ich bin in der dritten Klasse ein paar mal in die Handball AG von der Grundschule gegangen, wo wir aber leider erst sieben und am Ende nur noch drei Leute waren. Elke Hoffstadt hat mich damals dann dazu ermuntert, doch einfach mal ins richtige Training in die E-Jugend zu kommen und da wurde dann recht schnell ein Torwart gebraucht und seitdem dem stehe ich da und habe es nicht bereut.

PA: Welche Rolle hast Du abseits des Platzes in der Mannschaft?
M: Ich organisiere Tippspiele aller Art, koordiniere die Presseabteilung und schreibe Spielberichte und wenn dafür Zeit ist und unser Torwarttrainer nicht da ist, erfinde ich Torwartübungen, die mal mehr und mal weniger funktionieren.

PA: Hast du ein handballerisches Vorbild?
M: Niklas Landin, aber der ist leider nochmal 15 Zentimeter größer als ich und ich wachse wahrscheinlich nicht mehr.

PA: Stell Dir vor es ist Matchday: Welche Rituale dürfen vor, während oder nach dem Spiel nicht fehlen?
M: Fußball Bundesliga schauen, Banane essen, längst verheilte Kapselrisse tapen und aufs Klo gehen und zwar in genau der Reihenfolge.

PA: Wie würdest Du Dich an Spieltagen beschreiben: Emotional oder kühler Kopf?
M: Innerlich emotional aber ich höre immer, dass man äußerlich nichts davon merkt, weshalb Trainer mir auch schon meinten, das Jubeln beibringen zu müssen. Ich versuche das inzwischen zu berücksichtigen.

PA: An welches Handballspiel wirst Du Dich wahrscheinlich für immer erinnern und warum?
M: An den ersten Spieltag der letzten Saison werde ich mich immer erinnern. Es war mein erstes Spiel in der Ersten Mannschaft und ich wurde im Derby gegen Böblingen praktisch ins kalte Wasser geworfen und durfte die letzten 20 Minuten durchspielen. Am Ende haben wir mit einem Toni-Tor in der letzten Sekunde gewonnen.

PA: Stell Dir vor, Du würdest eine Million Euro gewinnen und müsstest das Geld in eine neue Sporthalle stecken. Welche Features würden deinen Entwurf auszeichnen?
M: Ich würde mich stark für Duschen einsetzen, deren Temperatur ich selbst beeinflussen kann. Darüber hinaus müsste über dem Spielfeld eine Art Galerie aus Glas sein, also eine Plattform, durch die man von oben auf das Spielfeld schauen und erweiterte taktische Analysen anstellen kann.

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