Blitzinterviews – 1. Mannschaft

Die Presseabteilung der TSV-Handballabteilung hat sich für die diesjährige Vorbereitung etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um den Fans des TSV Schönaich die Wartezeit bis zum Saisonstart zu verkürzen. In regelmäßigen Abständen werden wir den Kader für die kommende Spielzeit 2019/2020 vorstellen, indem wir uns immer mittwochs und sonntags einem weiteren Puzzleteil des Kaders (in Form sogenannter Blitzinterviews) widmen. Beginnen wollen wir in dieser Woche mit unserem Chefcoach Martin Hoss.

Name: Martin Hoss
Geburtsdatum: 06.09.1986
Größe: 1,88
Im Verein seit: 1991, beim Handball seit 1995
Position: Cheftrainer

Presseabteilung (PA): Seit wann spielst Du Handball und wie bist Du dazu gekommen?
Martin (M): Handball hab ich vor ungefähr 23 Jahren begonnen und kam durch meinen damaligen besten Freund zum Handball.
Als Trainer darf ich seit zwei Jahren an der Seitenlinie stehen.

PA: Welchen Spitznamen hast Du in der Mannschaft?
M: Viele der Jungs sagen einfach nur Coach.

PA: Wie würdest Du Dich an Spieltagen beschreiben: Emotional oder kühler Kopf?
M: Ganz klar emotional! In der Rolle als Trainer arbeite ich allerdings inzwischen daran, den Spagat zwischen beiden Seiten zu meistern.

PA: Welche Charaktereigenschaften dürfen in Deinen Augen bei einem Handballer nicht fehlen?
M: Ehrgeiz, Disziplin und Teamgeist!

PA: Was hebt den Handball von anderen Sportarten ab; was ist vielleicht auch ein großes Problem am Handball?
M: Die durchgehende Dynamik und das hohe Tempo zeichnen den Handball definitiv aus. In jedem Spiel und in jeder Klasse fallen immer Tore und man bekommt meistens etwas geboten. Es wird daher nie passieren, dass man mal ein torloses spiel sieht. Die Stimmung bei allen Hallensportarten ist außerdem nochmal etwas ganz anderes und daher besonders. Man ist viel näher dran und die Stimmung entweicht einfach nicht nach oben aus den Stadien.
Für mich das einzige Problem, das der Handball hat ist, dass es eine komplexere Sportart ist und selten einfach so geschaut werden kann. Man muss den Sport verstehen um ihn lieben zu lernen und das dauert leider deutlich länger als beispielsweise beim Fußball.

PA: Hauptsache Sieg oder ist es Dir auch wichtig, schönen Handball spielen zu lassen?
M: In erste Linie ist es natürlich wichtig, die zwei Punkte zu holen, aber wir haben dieses Jahr den Anspruch, unseren Zuschauern auch einen attraktiven Handball zu zeigen.

PA: Der TSV Schönaich hat die Bezirksligasaison vor zwei Jahren auf dem elften Tabellenplatz abgeschlossen, letztes Jahr war es dann Platz sieben. Was ist in dieser Saison drin?
M: Die Mannschaft hat unter meinem Vorgänger eine gute Entwicklung gemacht, auf der ich aufbauen kann und wir haben den Kader mit Spielern aus der zweiten Mannschaft gut verstärken können. Daher denke ich, dass wir diese Saison auf jeden Fall im oberen Tabellendrittel abschließen können.

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