TSV-Erste unterliegt bei der SG Nebringen/Reusten mit 34:39

Nach der unglücklichen Heimniederlage im Hinspiel zog der TSV Schönaich im Derby mit der SG Nebringen/Reusten auch im Rückspiel den Kürzeren. In einer turbulenten wie torreichen Auseinandersetzung zweier guter Teams verdienten sich die Nebringer den letztlichen 39:34-Erfolg nicht zuletzt aufgrund einer in der entscheidenden Spielphase konsequenteren Chancenverwertung.

Von Beginn an leisteten sich beide Mannschaften kaum Verschnaufpausen, agierten spielerisch auf Augenhöhe und wechselten sich bis zum 14:14 (24.) mit knappen Vorsprüngen ab. Fünf Minuten vor der Pause erhöhten die Gastgeber dann die Frequenz, legten einen Zwischenspurt ein und stellten durch drei Treffer in Serie auf 17:14 (27.). TSV-Trainer Martin Hoss reagierte mit einer Auszeit, doch sein Team sollte bis zum Seitenwechsel nur noch auf 20:18 verkürzen. Nach Wiederanpfiff vermittelte die SG Nebringen/Reusten mit der Führung im Rücken zunächst einen etwas stabileren Eindruck als der TSV und hielt die Gäste bis zum 27:24 (41.) konstant auf Distanz, ohne bereits für die Vorentscheidung zu sorgen. Diese sollte erst dann näher rücken, als die Schönaicher gut sieben Minuten ohne eigenen Torerfolg blieben und es der SG gelang, sich auf 30:24 (49.) abzusetzen. Nichtsdestotrotz bewies der TSV Mentalität, beendete die zwischenzeitliche Durststrecke und verkürzte durch seinen insgesamt neunmal erfolgreichen Spielführer Volkan Atalay auf 31:27 (51.). Ein Platzverweis gegen TSV-Mittelmann Samuel Niebusch, dem das Schiedsrichtergespann im Kampf um den Ball einen Schlag ins Gesicht als rotwürdig auslegte, sorgte im direkten Gegenzug für heftige Diskussionen und läutete schließlich die hektische Schlussphase ein. Die Nebringer nutzten die resultierende Überzahl und stellten prompt wieder auf 32:27 (51.), ehe sich die Schönaicher ein letztes Mal aufrappelten und vier Minuten vor dem Ende durch Dennis Wädtleges auf 34:32 (56.) verkürzten. Für Auswärtspunkte sollte es dennoch nicht mehr reichen, denn die Gastgeber behielten in den Schlussminuten die Nerven und feierten schließlich den unter dem Strich leistungsgerechten Heimsieg.

Es spielten: Ralf Hoffstadt, Leopold Schmidt, Marius Liegert (alle im Tor), Pascal Block (5/davon 2 Siebenmeter), Pascal Mezger (2), Michael Entzminger (3), Daniel Probst (1), Samuel Niebusch (3), Dennis Wädtleges (3), Christopher Kopp (3), Sven Bayer (5), Hannes Fehrenbacher, Ralf Schmid, Volkan Atalay (9/3)

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