TSV Schönaich 2 – Nichts zu holen mit neun Spielern in Reutlingen

Leider gab es erneut nichts zu holen für die Zweite Mannschaft des TSV Schönaich bei der TSG Reutlingen 3. Nach einer wiederum torreichen Begegnung unterlag der TSV den Reutlingern klar mit 32:42 (15:19).

Unter denkbar schlechten Vorzeichen mit nur sieben Feldspielern und zwei Torhütern angereist, gab es vor dem Start in die fünfte Saison-Partie nur ein Motto: Spaß haben und zeigen, was man kann.
Es zeichnete sich auch mit der sehr dünnen Personaldecke ein ähnliches Spiel ab wie bereits in den Wochen zuvor. Konnte man in den Anfangsnminuten sogar eine 3:1-Führung für sich verbuchen, so ging es in der Folgezeit wieder in ein ausgeglichenes Spiel (4:4, 7. Minute) über.
Gegen Mitte der ersten Halbzeit wurde deutlich, dass auch mit nur sieben Feldspielern eine intakte TSV-Truppe nach Reutlingen aufgebrochen war und es entwickelte sich weiter ein munteres Spiel mit vielen Toren bis zum Halbzeitstand von 19:15 für die Reutlinger.
Nachdem in der Halbzeit wieder Luft geholt werden konnte, ging es in der zweiten Halbzeit weiter wie es vor der Halbzeit aufgehört hatte. Die Angriffe auf beiden Seiten fanden meist ihren Weg ins Tor und ein Treffer nach dem anderen kam auf der Anzeigetafel hinzu.
Nach 45 gespielten Minuten (23:29) machte sich dann schließlich doch die dünne Personaldecke des TSV bemerkbar, die Spieler aus Reutlingen zeigten sich frischer und kamen zu schnell herausgespielten Toren, die am Ende einen Spielstand von 42:32 für Reutlingen bedeuteten.
Getreu dem Motto Spaß haben und zeigen, was man kann, wurde sichtbar, dass der Angriff auch tatsächlich gezeigt hatte, was er kann. Die Abwehr hat hier jedoch weiterhin Nachholbedarf offenbart, was letztlich zwar teilweise auch den fehlenden Spielern zuzuschreiben ist, im Hinblick auf die Spiele zuvor mit bereits ähnlichen Problemen jedoch erneut das Defensiv-Manko des TSV offenlegte.

Es spielten: Jochen Mächting, Volker Hoffstadt (beide Tor), David Schmidt (10), Andreas Kirchner, Simon Krämer (10), Maximilian Arnold (1), Dennis Waedtleges (8), Marc Quintus (1), Mark Kniesz (2)

A.K.

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